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Alles kann besser werden.

Jaja das Praktikum startet anders als gedacht. Leider hatte das Wick Medinait nicht die 100% gewünschte Wirkung, sodass mein grippaler Infekt mich am Montag nach 4h Arbeit nach Hause gezwungen hat. Die Einrichtung ist sehr sehr schön, mir kommt es so vor, als wäre das eine völlig normale "Jugendherberge". Behindert, wie die Gesellschaft es gern nennt, finde ich diese Menschen auf den ersten Blick nicht. sie sind alle selbstständig im Essen, Wäsche waschen, Arbeiten etc. und eigentlich auch zu 80% alle geistig total klar und fit. && manche sind sogar noch richtig coooool am Freitag werde ich mich wohl oder übel alleine zum frühen Morgen durch den Dschungel von Dresden schlagen müssen, was mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitet, dass ich auch ja nicht zu spät komme, oder mich sogar verirre Man weiß ja nie. Nach dem Vorstellungsgespräch muss ich dann eine Bleibe finden, bis mich Kevin oder Rico abholen. Hoffentlich tun sie das auch, sonst muss ich ganz ganz alleine quer durch die ganze Stadt dümpeln . Ohne Orientierung. Haha! egal! Irgendwie verlässt mich zurzeit öfters der Mut etwas zu schaffen, obwohl das Studium nun so real geworden ist. Leider steht dazwischen immer noch die familiäre Situation, die mich runterreißt wie nichts. Meine eltern reißen mich hin und her. Meine Mam jammert mir alle Tage was vor, dass ich nicht mit in der Wohnung schlafe, was ohne Bett nun mal nicht geht. Mein Dad weigert sich zurzeit das Bett aufzubauen und ignoriert meine Mam völlig. Desweiteren ist meine Mam sehr böse, dass ich in Riesa studieren möchte - auch mit der Option, in Dresden zu arbeiten, sodass ich nur noch am Wochenende nach Hause komme. Sie findet das zurzeit zum Kotzen, da die Wohnung mit mir dann überflüssig wäre... Natürlich würde ich dann ja endlich weg sein aus der Provinz hier und im schönen Dresden mir nen Bunten machen. Leider denkt falsch, aber ich sie nicht umstimmen, da sie dieser festen Meinung ist. Klar möchte ich endlich mal raus hier. Aber mir wäre ein Arbeitsplatz in der Nähe auch lieber. Aber dieses Studium ist mein Traum und ich möchte ihn nun mal verwirklichen und nehme dafür auch einen Arbeistplatz in Dresden an. Ich meine das nicht böse, ich möchte nur endlich was Sinnvolles machen. Klar wird es nicht leicht, aber ich will / MUSS es probieren. Dass ihr das zurzeit nicht leicht fällt kann ich so gut verstehen, aber sie kann mich deswegen doch nicht hier festhalten und versauern lassen. Eine größere Stadt mit guten, schnell Verkehrsanbindungen zum Job ist doch viel besser als auf dem Land zu wohnen und jeden Tag eine weitere Strecke mit dem Auto zurückzulegen. (Was mir persönlich seit meinem Unfall nicht gefallen würde und auch so zu stressig erscheint.) Ordentlich mit ihr drüber reden kann ich nicht, weil sie immer gleich weinerlich wird und mich als "weglaufende Tochter" abstempelt, die alles hier ankotzt. Aber sie vergisst dabei, dass ich hier auch ein wenig das Leid trage, weil mich jeder rumschubst und gegen den anderen ausspielen will. Ich kann nicht mal zuhause weinen, ohne dass mein Dad meiner Mam die Schuld in die Schuhe schiebt, auch wenn sie meist eh nichts damit zu tun hat... So wird man also mit 19 noch voll in Trennungsangelegenheiten reingezogen. Ich möchte meinen Freund nur daraus halten bestmöglich, mir ist der ganze Zirkus daheim nur noch unheimlich peinlich. Drüber reden kann ich dann leider auch nur mit meinem langjährigen Kumpel und einer Freundin, die aber leider in London wohnt. Leider fehlt mir zurzeit der Rückhalt von meinem besten Freund (der eigentlich selbst genug Probleme hat) und meiner besten Freundin.

Es ist halt nicht immer alles in Butter.

lavendelkatze am 18.11.09 19:37


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